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Groove Workshop: Der einzigartige Touch von James Gadson – Vulfpecks „Running Away“

 

Dieses mal möchte ich Euch einen der meist aufgenommen Drummer im R & B, Soul und Motown vorstellen: Legendäre Drummer & Grooves # 6 präsentiert James Gadson.

Mir einer Karriere als Session Drummer, Produzent, Komponist und gar Sänger, die mittlerweile mehr als ein halbes Jahrhundert umspannt, ist James Gadson nahezu einzigartig im internationalen Musikgeschaft.
Heute, in einem Alter, in dem die meisten seiner früheren Wegbegleiter gemütlich auf der Couch verbringen, ist Gadson nochimmer ein gefragter Musiker, den auch vergleichsweise jüngere Künstler wie Justin Timberlake, Beck, Feist und D’Angelo ins Studio bitten, um ihre Musik mit dem „Gadson Feel“ zu veredeln.

2017 kamen so auch Vulfpeck auf ihn zu, um zusammen mit David T. Walker (Jackson 5, Michael Jackson, Stevie Wonder) den Song „Running Away“ für ihr aktuelles Album „Mr. Finish Line“aufzunehmen. Und was für ein wunderbares Stück Musik ist dabei für die Welt entstanden.

Sein zwingender Groove und sein unverwechselbares Feel sind auch bei dieser Produktion schlicht unantastbar; und so ist „Running Away“ nicht nur ein zeitloses Werk neuer, klassischer Soul Musik, sondern auch ein weiterer Beleg für Gadsons Talent, einen Song mit seinem magischen Touch zu formen.

Schaut doch mal in den Workshop rein, der mit einer detaillierten Groove Analyse und mit Re-Recordings von James‘ Mitwirkung an diesem zukünftigen Klassiker daherkommt  –  wie immer exklusiv für bonedo drums – und habt Freude daran, von einem wahren Groove-Giganten zu lernen, worauf es beim songdienlichen Drumming in der Essenz ankommt.

Groove Workshop: Vinnie Colaiuta & die sich drehende 7 – Stings „Saint Augustine in Hell“

 

In der fünften Ausgabe meiner Workshop-Reihe „Legendäre Drummer – legendäre Grooves“ dreht sich alles um den Meister aller Klassen, den einzigartigen Vinnie Colaiuta – und „die sich drehende Ride-Cymbal-Glocke“ in einem 7/8 Song aus der Feder von Vinnies langjährigem Auftraggeber Sting.

Es gibt unzählige musikalische Gründe für den legendären Status, den Vinnie seit Jahrzehnten in der Drumming-Community geniesst, sein atemberaubend virtuoses und gleichzeitig unglaublich geschmackvolles Spiel hat Legionen von Drummern in der ganzen Welt inspiriert und beeindruckt.

Im Workshop widmen wir uns also dem Groove zum Song „Saint Augustine In Hell“ vom 1993er, Grammy-prämierten Album „Ten Summoner’s Tales“. Der geschmackvolle 7/8 Groove ist ein perfektes Beispiel für Vinnies Fahigkeit, einem Song genau das zu geben, was er braucht, und dabei immer wieder durch Erfindungsreichtum zu glänzen – mit unwiderstehlichem Style und echter Finesse.

Durch die (meiner Meinung nach bis dato ungehörte), sich „in Vierteln drehende“ Ride-Becken-Glocke vermittelt der eigentlich ungerade Groove dem Zuhörer das Gefühl eines geraden Pop Songs und überwindet damit ganz spielerisch die ansonsten schwierig zu vermeidende Sperrigkeit eines Odd-Meter-Beats.

Dieser bonedo drums -exklusive Workshop über ein zeitloses Meisterstück beeinhaltet wie immer Transkriptionen, Groove Analyse sowie authentische Re-Recordings. Lernt vom einzigartigen Trommel-Genius dieses amerikanischen Helden, und lasst Euch für Eure eigenen krumme Beats-Kreationen inspirieren.

Viel Spass mit der Arbeit einer wahren Legende – Vinnie Colaiuta!

Groove Workshop: Der totale Funk von Nate Smith – „Barbara“

 

Der Name dieser bonedo drums Workshop-Serie lautet „Legendäre Drummers und ihre Grooves“. Ziemlich naheliegend also, dass ein Drummer, der gemeinhin als „The Legendary Nate Smith“ betitelt wird, ein Feature in dieser Reihe haben sollte.

Dies ist Teil 4 der Reihe. Nate war unglaublich präsent in den sozialen Medien; sein mitreissender und explosiver Mix aus Funk-Jazz-Rock-Loop-Style-Drumming  hat ihm diesen seinen wohlverdienten „legendären“ Spitznamen unter Fans und Kollegen eingebracht.

Nun sorgt Nate erneut für Furore – und zwar durch seine Zusammenarbeit mit einigen Mitgliedern der wunderbaren Combo „Vulfpeck“: Bassist Joe Dart und Gitarrist Corey gründeten zusammen mit Mark Lettieri, seines Zeichens Gitarrist von Snarky Puppy, und Smith an den Drums, das Vulf-Records-Projekt „Fearless Flyers“ – und was die Jungs zocken ist  „some serious Funk“!

Die hart-groovende Nummer „Barbara“ – mit  Ghospel-Ikone und Grammy-Gewinnerin Sandra Crouch am Gast-Tambourin – wird von einer unwiderstehlichen, hochenergetischen Groove-Improvisation von „Legendary Nate“ getragen, und genau die will ich Euch hier und im Detail gerne näherbringen.

In diesem weiteren bonedo-exklusiven Workshop werfen wir  also einen genauen Blick auf  das fantastische Drum-Intro und den krassen Haupt-Groove des Songs; wie immer versehen mit Transkriptionen und Re-Recordings meinerseits.

Ich persönlich fand es extrem inspirierend, mich mit der speziellen Herangehensweise und dem einzigartigen  Spiel dieses aussergewöhnlichen Schlagzeugers  zu beschäftigen – ich hoffe, es geht Euch ähnlich!

Reinschauen, zuhören, geniessen!

 

 

Groove Workshop: Die Magie des Manu Katché – „Somewhere Down The Crazy River“

 

Auch in der dritten Folge meiner kleinen Groove-Workshop-Reihe „Legendäre Drummer – legendäre Grooves“ – exklusiv für bonedo drums – widmen wir uns einem Helden der 80er und 90er Jahre: Manu Katché,  französischer Top-Drummer mit westafrikanischen Wurzeln. Manu hat der Welt im Laufe der Jahre so einige legendäre Grooves kredenzt, sei es im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit  Peter Gabriel, Sting, Dire Straits oder eben Robbie Robertson, aus dessen Feder der 1987er Song „Somewhere Down The Crazy River“ stammt. Für den atmosphärischen Track gestaltete Katché einen Groove, der die Komposition durch seine dichte, geheimnisvolle Stimmung entscheidend prägt.

Die kreative Kombination aus Tom-Akzenten, Snare-off-Backbeats und kreativer Ride-Bell-Arbeit zieht einen jeden Groove-Liebhaber sofort in seinen Bann – so auch mich, als ich das Album vor vielen Jahren erstmals zu hören bekam.

Im aktuellen bonedo-Workshop findet Ihr wie immer Transkriptionen, Vereinfachungen und Re-Recordings, die den Groove transparent erklären und helfen, zu verstehen, wie Manu diesen legendären Beat aufgebaut hat.
Viel Spass beim Auschecken dieses Drumming-Meisterwerks!

Groove Workshop: Wie John „JR“ Robinson Steve Winwoods „Higher Love“ -Intro erfand

 

Manchmal hört man ein Stück Musik – und ist sofort gefangen. Man weiss intuitiv: „Magie“. Genau so war es bei mir, als ich Steve Winwoods „Higher Love“, mit John „JR“ Robinson an den Drums, zum ersten Mal hörte. Dieser percussive, dichte und atmosphärische Mix aus echten Drums und programmiertem Percussion-Loop hat mich, damals fünfzehn, vollkommen umgehauen – und verwirrt: Was sind die Zutaten? Was die Patterns? Und: Wo ist die verdammte“Eins“?

Heute, viele Monde später, nutze ich die Gelegenheit und bastle, exklusiv für bonedo drums, einen weiteren Groove Workshop, in dem wir Licht ins Dunkel dieses Grammy- Award-winning Groove-Meisterwerkes bringen wollen.

Zum bonedo Workshop geht’s hier lang – dort findet Ihr neben dem Original-Recording auch ein sehr unterhaltsames Video, in dem JR den Aufnahme-Prozess erklärt, ausserdem meine „Higher Love“ -Intro-Re-Recordings plus Transkriptionen.
Viel Spass beim auschecken!

Groove Workshop: Michael Bland im Studio mit Vulfpeck.


 
In den letzten Wochen sorgte ein YouTube Clip der amerikanischen Funk Kapelle Vulfpeck für Furore in der Drummer-Community. Zum einen, weil die geniale Band aus Michigan mit ihrem neuesten Song „Hero Town“ erneut belegt, dass sie in Sachen Groove, Style und Tightness zur Zeit so ziemlich das Mass aller frischen Dinge sind, zum anderen aber auch aufgrund der bemerkenswerten Performance ihres Gast-Drummers: Michael Bland, den man vor allem durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Prince & The New Power Generation kennt, nagelt den vermeintlich simplen, „ungeklickten“ Mid-Tempo-Groove mit einer Lässigkeit und Tiefe, dass es eine wahre Freude ist. „Deep-Pocket-Drumming“ allererster Güte – inklusive Michaels etwas seltsam anmutender Stockhaltung. Exklusiv für bonedo drums habe ich einen Workshop dazu verfasst, einige von Michaels typischen Grooves und Fills aus dem Track herausgeschrieben sowie das acht-taktige Drum-Solo transkribiert und nachgetrommelt. Hier geht`s zum Workshop!